ai tekt | innenarchitektur und hochbau jörg beckers

Innenarchitektur

Man sagt, Kleider machen Leute, darum liefert ai tekt den maßgeschneiderten Raumanzug für Sie. Nach Wunsch, besser aber nach Ihren Bedürfnissen. Denn Wünsche können manchmal noch geweitet werden. Intuition ist der Schlüssel, aber die Stärke von ai tekt ist der rote Faden, die Geradlinigkeit vom Konzept bis zur Anprobe des fertigen Raumanzugs - Ihrem Einzug. Und es spielt keine Rolle, für was Sie Ihren Anzug brauchen oder welche Größe Sie haben - ai tekt steht jedem.

Privaträume

privathaus potsdam

Haus SAZ

2005–2006

Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung in Potsdam. Ziel des Entwurfs war es, der ambitionierten Bauherrenschaft einen Lebensraum zu schaffen, der offen und lichtdurchflutet mit dem Außen verzahnt ist, ohne den Schutz des Privaten aufzugeben. Um eine zentrale Treppe gliedern sich im Erdgeschoss offene und großzügige Wohnbereiche. Mit inzenierten Durchblicken wird das Obergeschoss mit dem Erdgeschoss verbunden. Verbaut wurden modernste Haustechnik und hochwertige Materialien. Das Gebäude mit seiner Haustechnik ist so konzipiert, dass die im Erdgeschoss gelegene Einliegerwohnung zu einem späteren Zeitpunkt durch einen Teil des Obergeschosses erweitert und intern erschlossen werden kann. Entwurf in Arbeitsgemeinschaft mit G. Steiniger, später Projektleitung im Auftrag.

Leistungsphasen 1-3, 5-8

privatwohnung ahlen_entwurf/möbelkonstruktion

Haus REM

2005

Leistungsphasen 1-3

privatwohnung düsseldorf

LIE

2005

Leistungsphasen 1-3, 5-8

privathaus köln

Haus ZAK

2001–2002

Sanierung und raumbildender Ausbau eines Wohn- und Geschäftshauses in Köln. Die im Laufe der Planung auf vier Köpfe gewachsene Bauherrenschaft beabsichtigte, zuerst nur eins, in einer späteren Projektphase zwei Geschosse mit jeweils einer Wohnfläche von ca. 45-50 qm zu bewohnen, was einen extrem raumsparenden Entwurf voraussetzte. Die beiden Geschosse sollten intern erschlossen werden. Die gesamte Raumstruktur des 1.OG wurde auf die Bedürfnisse der Bauherrenschaft raumbildend angepasst. Durch das Konzentrieren von Funktionsbereichen und durch variable Raumtrennungen wurde in der Raumwirkung ein Wechselspiel von Kompaktheit und größtmöglicher Offenheit erreicht. Ein Horizont zog sich in unterschiedlicher Ausprägung als verbindendes Element durch alle Möbel, Einbauten und Räume und nahm sämtliche Sturzlinien auf. Eine Vielzahl von individuellen, hochwertigen Möbeln wurde den ambitionierten Ansprüchen der Bauherrenschaft an Material, Form und Funktionalität entworfen, von Schrankwänden als wandelbare ”Kinderzimmer“ bis zu Küchensolitären. Sämtliche Einbauten und Möbel waren ökologisch unbedenklich konzipiert. Ebenfalls wurde eine individuelle, skulpturale Treppenfigur aus Stahl geplant. Die Planung der Möbel und Einbauten erfolgte bis zur Vergabe, wurde aber wegen der Neukonzeption des Projekts zurückgestellt. Final erfolgte in einer Umplanung eine reduzierte Gestaltung, die den Stil des Baujahres in Farbe und Materialität interpretierte.

Leistungsphasen 1-3, 5-8

Geschäftsräume

werbeagentur düsseldorf

XEO

2008–2009

Gestaltung der neuen Geschäftsräume einer renommierten, Düsseldorfer Agentur. Bezogen wurden zwei Geschosse eines achtgeschossigen Bürohauses im Düsseldorfer Hafen.

In Zusammenarbeit mit dem Kunden wurde eine helle, hochwertige und klare Gestalt gefunden, die den Anspruch, die Identität und die Kompetenz der Agentur repräsentiert und den Slogan und somit das Versprechen der Agentur, „Energie für Marken“ zu sein, spürbar und erlebbar macht.

Ziel war es, funktionale und ergonomische Arbeitsplätze zu schaffen, die jedem Einzelnen ein konzentriertes und ungestörtes Arbeiten und den Teams intensive Kommunikation ermöglichen. Dafür wurden Räume und Zonen gestaltet, in denen man arbeiten kann, ohne dass man am Arbeitsplatz sitzt. Beispielhaft hierfür bilden zwei gebogene Wandschalen, zentral im Großraumbereich der Kreation gelegen, einen elliptischen Besprechungsbereich. Die Außenflächen der Schalen können durch Streifen mit magnetischer Oberfläche zur Präsentation von Arbeiten genutzt werden.

Viele der individuell gefertigten Möbel haben die Möglichkeit, durch den Einsatz von Whiteboard- oder Magnetlackflächen, als Präsentationsfläche zu dienen. Als Gegenpol zum Arbeitsplatz sollten Bereiche geschaffen werden, wo Begegnungen außerhalb der Arbeitswelt möglich sind, um das Wir-Gefühl zu stärken und neue Inspiration zu tanken. In diesem Bestreben wurde durch eine über einen Bauantrag genehmigte Änderung der Bestandsstruktur ein großzügiger Pausenbereich mit Kochmöglichkeit und angrenzender Lounge gestaltet. Die attraktive Lage mit Sicht auf Hafen und Rhein wurde unterstrichen und erlebbar gemacht.

Leistungsphasen 1-8

it-firma düsseldorf

Open IT

2007–2008

Gestaltung der neuen Geschäftsräume einer IT-Firma mit Kernkompetenz eines Internet-Service-Providers für Geschäftskunden. Bezogen wurden 780 qm Bürofläche zuzüglich 1370 qm Rechenzentrumsfläche eines Gewerbeparks im Düsseldorfer Süden.

Die baurechtliche Genehmigung für das Zusammenlegen zweier spiegelbildlicher Mietbereiche, die Änderung der Zugangsschleuse und das Freiräumen des verschachtelten Grundrisses von der Einzelbürostruktur wurde in einem ersten Schritt beantragt. Im Zuge des Bauantrags für die Büroebene wurden Genehmigungen für Grundrissänderungen und Nutzungsänderungen (Brandmeldeanlagen / Löschanlagen / Klimaräume etc.) der Rechenzentrumsfläche beantragt. Nach der fast vollständigen Entkernung der Bürofläche entstand ein langgestreckter Grundriss, der nach den Bedürfnissen des Kunden neu gegliedert werden konnte. Kernstück des Entwurfs ist eine multifunktionale Wandscheibe, die sich als zentrales Rückgrad durch den ganzen Grundriss zieht. Die in Holzskelettbauweise mit gerasterten, lackierten Wandpanelen ausgeführte Wand ermöglicht in erster Linie eine revisionierbare Führung der Netzwerkverkabelung, so dass ein späteres Ergänzen problemlos möglich ist. Die Wand wurde mit einer individuellen Grafik versehen, die durch die gewählte Streifenoptik die Vernetzung des Büros symbolisiert und durch Einsatz der CI-Farbe den Geschäftsräume eine Unternehmensidentität gibt. Durch den Einsatz von Hochleistungsfolien ist eine Änderung der Gestaltung möglich. Die Grundrissstruktur wurde in offene Arbeitsbereich mit entsprechenden Arbeitsgruppen gegliedert. Ein großzügiger, geschwungener Empfangsbereich mit Empfangstheke leitet in die Räumlichkeit. Diese beherbergt ebenfalls Büros für Geschäftsführung und Sekreteriat mit angrenzendem, internen Besprechungsraum, einen öffentlichen Besprechungsraum und einen großen Pausenbereich mit Sitzecke, Essbereich und Kaffeetheke.

Leistungsphasen 1-8

internationaler konzern corporate architecture

Evonik

2007–2008

Im Zuge der Umfirmierung des international tätigen, deutschen Industriekonzerns wurde in Zusammenarbeit mit und im Auftrag für die Agentur XEO auf Basis der neu entwickelten CI eine Corporate Architecture entwickelt, exemplarisch für eine breitgefächerte Varianz von dreidimensionalen Einsatzmöglichkeiten - von der Gestaltung wichtiger Kernbereiche der Konzernzentrale als Referenz, über Entwürfe für Sponsorenbereiche, Messedisplays und Einzelobjekte bis hin zur Entwicklung von Leitsystemkonzepten. Die Markenidentität Evoniks als moderner, kreativer Industriekonzern aus Deutschland mit Aktivitäten in der ganzen Welt sollte räumlich umgesetzt werden. Jeder der Bürogebäude und Produktionsstätten betritt, sollte sich in der Evonik-Welt wiederfinden, die ihm in der Kommunikation (Print-Anzeigen, TV, Internet, Broschüren) vermittelt wird. In beratender Tätigkeit wurde im Clearing Entwürfe für Messestände und erste, externe Entwürfe für die Umsetzung von Unternehmensräumen sowie die Umsetzung von Displays geprüft.

Leistungsphasen 1-3, 5

handelsholding düsseldorf

COR

2007

Im Auftrag des Architekturbüros Angelika Hülser-Stöhr (www.huelser-stoehr.de) wurden für eine internationale Stahlhandelsholding mit Stammsitz in England die deutsche Niederlassung in Düsseldorf entworfen und umgesetzt. Dafür wurden 1600 qm eines wertigen Bürohauses in der Düsseldorfer Innenstadt entkernt und neu bespielt, um über einhundert Arbeitsplätze mit einer eigenständigen und das Unternehmen repräsentierenden Gestalt zu kreieren.

Eine für den Kunden individuell gestaltete, hochwertige Möbelfamilie vom Arbeitstisch bis zu den Schranksystemen, mit hohem Anspruch an Funktionalität und Raumakustik, kam ausschließlich zum Einsatz. Die entworfene Grundrissfigur brachte die wiedersprüchlichen Vorstellungen der Konzernzentrale, die eine Großraumbürostruktur wünschte, und der deutschen Niederlassung, die Einzelbüros präferierte, in Einklang. Durch konvexe und konkave Formen entstanden fließende Raumstrukturen, die den zentralen Gang auflösten und, zoniert durch abgetrennte Büros für die Geschäftsführung und Besprechungsräume, geschüztere Arbeitsbereiche schufen. Die Grundrissstruktur wurde auf das komplexe Raumprogramm der Holding, getrennte Firmen mit eigener Geschäftsführung und einem Vorstandsbereich, abgestimmt und bildete eine zeitgemäße Interpretation des klassischen Großraumbüros.

Leistungsphasen 1-8

zahnarztpraxis düsseldorf

ZEI

2005–2006

Im Auftrag des Architekturbüros Angelika Hülser-Stöhr (www.huelser-stoehr.de) wurde in Düsseldorf auf achthundert Quadratmetern eine repräsentative und durch einen farblichen Akzent spannungsreich inzenierte Augenarztklinik gestaltet. Kernstück der Gestaltung war der großräumige Empfangsbereich, um den sich zwei verglaste Wartebereiche anordneten. Von hier wurden die Patienten in die entsprechenden Behandlungsräume geleitet. Schwerpunkt der Mitarbeit lag in der Gestaltung des zentralen Empfangsbereiches mit den beiden Theken für Empfang und Entlassung.

Leistungsphasen 1-3, 5-7

empfang kanzlei wien

SPW

2004

Wettbewerb für die Gestaltung eines repräsentativen Empfangs einer Kanzlei in Wien. Zwei Büroeinheiten der renommierten Kanzlei für Lizensrecht sollten räumlich zusammengefasst werden. Durch das Herausnehmen der trennenden Wand entstand ein zentrales, großzügiges aber auch ungegliedertes Foyer. Ziel war es, dieses so zu fassen, dass es dem Anspruch der progressiven Kanzlei an Repräsentation und Funktion gerecht würde. Insellösung_ der Raum im Raum, als hineingestellte Insel, prägnant und eigenständig, fasste die vielfältigen Funktionen. Die Loslösung vom Bestand war somit Konzept. Die Strukturen sollten raumbildend aber fließend sein und Ruhe- und Bewegungszonen schaffen. Funktionen_ der Entwurf beinhaltete einen Empfangstresen mit zwei Arbeitsplätzen sowie Stauraum für Bürobedarf, Garderobe, Vitrinen für Produktpräsentationen und einer Fläche für die Visualisierung des Firmenlogos, Wartebereich für vier Personen, ein kleiner Steharbeitsplatz mit Notebook-Anschlüssen sowie eine Bücherwand mit einer optionalen Projektionsfläche für Beamerpräsentationen.

Leistungsphasen 1-3

Verkaufsräume - Messe

messestand metpack essen

Mall + Herlan

2007–2008

Errichtung eines mehrjährigen Messestands in konventioneller Bauweise. In Zusammenarbeit mit der Grafikdesignerin Julia Gleicher wurde für das mittelständische Unternehmen Konzepte für eine CI des grafischen Messeauftritts auf Basis von vorhandenen grafischen und farblichen Elementen und die analoge Umsetzung in einen Messestand entwickelt. Ziel war es, eine klare Markenidentität grafisch und räumlich umzusetzen und das Unternehmen als modernen, innovativen Branchenführer auf der Messe zu positionieren.

Leistungsphasen 1-8

messestand photokina köln

NOK

2006

Im Auftrag des Innenarchitekturbüros Linie Ernst (www.linie-ernst.de) wurde im Zuge eines Wettbewerbs für einen der Marktführer im Telekommunikationsbereich ein Messestand entwickelt, der eine neue Marke des Unternehmens repräsentieren sollte. Der Messeauftritt mit anspruchsvollem Anforderungsprofil und einem komplexen Raumprogramm wurde räumlich so umgesetzt, dass das Unternehmen symbolisch in einem übergeordneten Baukörper (Hauptspange) dargestellt wurde, die neue Marke in zwei den Hauptbau durchdringende Körper (Markenspangen). Im Grundriss verdrehten sich die Baukörper aus dem orthogonalen Raster der Hallenstützen, um sich von dieser dominaten Struktur abzusetzen und positionierten sich durch diese Bewegung zudem hin zu den wichtigsten Bewegungsachsen der Halle. In Sichtbeziehung entstand auf einem benachbartem Messestand ein großes, zweigeschossiges Volumen, um Besprechungs- und Konferenzbereiche und untergeordnete Funktionen unterzubringen. Ein modulares Präsentationsmöbelsystem wurde entwickelt, dessen Grundelemente aus einfachen geometrischen Formen bestand. Diese konnten zu einer großen Varianz von Anordnungen zusammengesetzt werden, um eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten zu erreichen.

Leistungsphasen 1-3

shopkonzept stromanbieter

EShop

2000

shopkonzept mobilfunkanbieter

Linie Ernst

1999–2000

Der Tätigkeitsschwerpunkt der freien Mitarbeit im Innenarchitekturbüro Ernst (www.linie-ernst.de) war die Gestaltung und die Umsetzung eines nationalen Shop-Systems für einen Marktführer im Telekommunikationsbereich. Die Aufgabe bestand darin, eine einheitliche, eigenständige Gestaltung zu etablieren, unter Berücksichtigung des bestehenden Corporate Designs des Unternehmens. Die Bandbreite der Gestaltung umfasste Möbel- und Einbausysteme für die Gerätepräsentation, für die Kundenberatung und für Serviceleistungen. Das Shop-Konzept beinhaltete einheitliche Lösungen für Bodenbelag, Deckengestaltug und Beleuchtung. Die Systeme wurden individuell auf den jeweiligen Grundriss und die Bedürfnisse und Vorstellungen des Shopbetreibers angepasst. Hierbei waren auch partielle Sonderlösungen erforderlich. Das Aufgabenfeld umfasste von der Grundlagenermittlung und dem Vorentwurf, über die Entwicklung von Prototypen und Sonderlösungen, der Ermittlung und Feststellung von Kosten, der Beauftragung mit anschließender Beaufsichtigung von Fertigung und Montage bis hin zur Mängelbeseitigung alle Leistungsphasen. Betreut wurde ein deutschlandweiter Kundenstamm. Weiter- und Neuentwicklung von nationalen und internationalen Shop-Konzepten, Messeauftritten und Eventgestaltungen dieses und anderer Unternehmen und die Gestaltung des Corporate Designs eines Unternehmens vor der Markteinführung vom Logo bis zum Shop-Konzept waren ebenfalls Teil der Arbeit im Büro Ernst.

Projektauswahl: Nokiashops Hannover, Würzburg, Leipzig, Nürnberg / Messeauftritt Nokia Cebit 2001 / Brandstorekonzept Nokia Kopenhagen / Nokia Shop-in-Shop Konzept für Porsche, Saturn, Kaufhof / Eventgestaltung Mannesmann.

Architektur

ai tekt schafft Ihre Räume – auf der grünen Wiese oder zwischen denen von den Nachbarn, an Ihren alten Räumen dran oder besser ganz weit weg von diesen, ganz große oder vielleicht ganz kleine, ganz private oder richtig schön öffentliche. In komplexen Zusammenhängen agieren, immer den Kontext achten, auch Ihren persönlichen, ist die Stärke von ai tekt. Den Blickwinkel zu ändern und Neues zu fokussieren, auch von Innen nach Außen zu denken, ist Wesensart von ai tekt.

einfamilienhaus potsdam

Haus SAZ

2005–2006

Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung in Potsdam. Den strengen Auflagen der Gestaltungssatzung des Neubaugebietes wurde Rechnung getragen, ohne sich der dort üblichen, austauschbaren Einfamilienhausbebauung in Giebeldachbauweise anzupassen. Es wurde ein moderner Baukörper mit konsequenter Geometrie und Linienführung in Flachdachbauweise etabliert. Ziel des Entwurfes war es, einen kubischen Bau zu schaffen, bei dem Äußeres und Inneres sich gegenseitig beeinflussen und miteinander verzahnt sind. Front- und rückseitig schneiden Loggien in den Baukörper, gliedern ihn ebenso wie der Wechsel in der Materialität. Ein holzverkleideter Garagenblock schiebt sich unter das scheinbar weit kragende Obergeschoss. Introvertierte, große Fensterflächen zu den Loggien öffnen die Räume, ohne das Private durch Einsichtmöglichkeit zu stören. Großzügige Fensterbänder lassen den Blick in den Garten schweifen. Verbaut wurden modernste Haustechnik und hochwertige Materialien. Entwurf in Arbeitsgemeinschaft mit G. Steiniger, später Projektleitung im Auftrag.

Leistungsphasen 1-3, 5-8

einfamilienhaus potsdam

Haus Z

2005

Entwurf eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung in Potsdam. Es sollte ein Bau in Giebeldachbauweise entstehen, der den ambitionierten Ansprüchen der Bauherrenschaft an Fläche und Funktionalität entsprach, ohne den Rahmen der umgebenden Bebauung zu sprengen. Der große Baukörper wurde durch einen Wechsel im Fassadenmaterial und durch zwei gegeneinander verschobene Volumen gegliedert. Die Einliegerwohnung mit separatem Eingang wurde als Maisonette mit Galeriegeschoss konzipiert, mit großzügiger Atelierverglasung zu einem Lichthof hin. Der Grundriss der Hauptnutzung war spannungsreich auf die Bedürfnisse der Bauherren zugeschnitten.

Leistungsphasen 1-3

wohnanbau radeformwald

BVG

2004–2005

Errichtung eines Wohnanbaus an eine vorhandene Werkshalle. Damit der neue Anbau sich an die vorhandene, streng funktionale Bebauung anpasst und durch die gewünschte und notwendige Zweigeschossigkeit kein Bruch zum Bestand entsteht, sollte der neue Baukörper in der Höhe gestaffelt sein, im vorderen eingeschossigen Teil die Schräge des vorhandenen Giebeldachs spiegeln und sich mit gleicher Dachneigung in den zweigeschossigen Turmbereich falten. Im „Turm“ befand sich der intimere Schlafbereich, im Erdgeschoss ein offener Wohnbereich. Bad und Küche lagen im Bestandsbau. Nach Werkplanung und Ausschreibung wurde das Bauvorhaben auf Wunsch des Bauherren zurückgestellt.

Leistungsphasen 1-3, 5-6

wohnanbau köln

Haus ZAK

2001–2002

Umbau eines Wohn- und Geschäftshauses in Köln mit Errichtung eines Wohnanbaus. Das zentral gelegene Gebäude ist ein Wiederaufbau aus dem Jahr 1954 mit drei Vollgeschossen und einem ausgebauten Dachgeschoss; im Erdgeschoss und der eingeschossigen Hofbebauung befindet sich die Gewerbeeinheit. Das Gebäude war stark sanierungsbedürftig. Die Bauherrenschaft beabsichtigte, ein Geschoss des Hauses selbst zu bewohnen. Die erste Phase waren Entwurf und Planung eines eigenständigen Anbaus als Erweiterung der bestehenden, eingeschössigen Hofbebauung mit Dachterrasse für das 1. OG. Der Anbau sollte als Wohnraumerweiterung für das 1. OG (Musikzimmer, Bibliothek) fungieren. In der zweiten Phase wurden eine Balkonanlage für das 2.OG und das Dachgeschoss und Wintergarten für das 1. OG entworfen und geplant. Durch eine durchgängige Formsprache und ein einheitliches Konstruktionsprinzip wurden Balkonanlage, neuer Anbau und die erweiterte Dachterrasse zu einer Gestalt. Letzte Phase waren der Entwurf und die Planung der Dachstuhlsanierung mit Neukonzeption des Dachgeschosses. Großzügige Gauben mit Austritt zum geplanten Balkon sollten die bestehenden ersetzen und somit die innenräumliche Qualität des Dachgeschosses erheblich aufwerten. Für das gesamte Gebäude war die Erneuerung der Haustechnik geplant. Zusätzlich wurde mit Fachplanern ein energetisches Konzept erarbeitet, das ein Erreichen des Niedrigenergiestandards und dem daraus resultierenden Anspruch auf Förderungen ermöglichte. Bauantrag, Werkplanung und Ausschreibung wurden vorbereitet, der Antrag konnte aber aufgrund einer fehlenden Einigung zwischen Bauherrenschaft und einer Nachbarpartei nicht eingereicht werden.

Leistungsphasen 1-6

platzgestaltung düsseldorf_entwurf

mutabor

2003

Der Barbarossaplatz als eine räumliche Einheit ist nicht existent. Er besteht aus zwei eigenständigen Platzinseln im Norden und Süden, geteilt durch die stark befahrene Luegallee und einem angrenzenden, schlecht strukturierten Freiraum im Osten. Konzept war, die gegebenen Qualitäten und den Charakter der Mehrteiligkeit zu nutzen (introvertierter, grüner Südteil / offener, den Straßenraum einbeziehender Nordteil / klassische Platzanlage vor Verwaltungsgebäude und Kirche im Westen), ohne den Versuch zu unternehmen, eine künstliche Einheit zu schaffen (überproportional für das Quartier). Ein sich durch seine Nutzung stetig wandelnder Platz, dessen Platzteile verbunden sind durch ein Kreuz aus Bezugsachsen (Sichtbezug und Wegeführung) und der Erscheinung und Bezugsachsen ändern und sich temporär immer weiter fragmentieren kann, war Ziel des Entwurfs. Erreicht wurde dies durch bewegliche, auf Schienen geführte Marktkuben, die eine widerstandsfähige Außenhaut aus Glasfaserschuppen besaßen und erst durch Auseinanderschieben der Kubenpaare zugänglich und nutzbar waren. Das Prinzip aus gerasterten Ständerwerk mit transluzenter, teilweise hinterleuchteter GFK-Füllung machte die Kuben als Platzbeleuchtung nutzbar.

Leistungsphasen 1-3

hochhaus chicago

sky high living

2003–2004

Städtebaulicher Kontext_ Positioniert zwischen den wichtigen Achsen Columbus Drive und North Michigan Avenue befindet sich der Bauplatz in unmittelbarer Nähe zur Magnificent Mile, mit den historischen Gebäuden Chicago Tribune, Hotel Intercontinental und Wrigley Building, verbunden durch die Cityfront Plaza. Das Grundstück besitzt eine prominente Flußlage am östlichen Ufer des Chicago River mit Sichtbeziehung zur Mündung in den Michigan See. Auf dem gegenüberliegenden Ufer beginnt der Loop und in der Verlängerung des südlichen Columbus Drives der Grant Park. Städtebauliche Eigenheit_ Bei der Querung der North Michigan Avenue verspringt das streng orthogonale Straßenraster in östliche Richtung. Eine Biegung des Flusses verursacht diese Torsion. Der Rasterversprung setzt sich bis zum Columbus Drive wellenartig fort. Dieses städtebauliche Moment wurde zur Positionierung des Gebäudes und zur Formung der Grundrissfigur (Parallelogramm) genutzt. Ausrichtung_ Die Achse von Cityfront Plaza als „roter Teppich” der drei Grundstücke von Mann Mobilia mit Richtung auf Magnificent Mile mit Tribune Tower und Hotel Intercontinental und der Flußmündung auf der anderen Seite war die von mir gewählte Ausrichtung meines Hochhausschaftes. Die Position war so gewählt, dass der Baukörper in der Flucht des südlichen Columbus Drives, mit Blick auf den See, Richtung Grant Park lag. Fassade_ zwei primäre, offene und großflächige Fassaden sind gefasst von stirnseitigen, geschlosseneren Fassadenscheiben zur statischen Aussteifung des Gebäudes. Die plastische Ausformung der offenen Fassaden durch Wintergarten-Kuben erzeugte ein lebendiges Spiel. Die Fassade war eine Zuluftfassade, die eine natürliche, individuelle Belüftung der Innenräume ermöglichte. Der klimatische Pufferbereich der Kastenfensterfassade mit seiner geregelten Frischluftzufuhr wurde in den Wintergartenkuben räumlich gedehnt und machte so, da das Öffnen von Fenstern bei Hochhäusern kaum möglich ist, das äußere Klima für den Bewohner erlebbar. Resümee_ Streben nach einem prägnanten Baukörper, der dem vielfältigen, städtebaulichen Kontext Rechnung trug und der nach Mies Van der Rohe sowohl gute als auch echte Gründe verband.

Eckdaten: absolute Höhe über oberen Straßenniveau > 211.50 m / Geschosse: 2 Lobbygeschosse mit Mezzanin (RH 9.7 m) + 2 Sockelgeschosse + Technikgeschoss (RH 4.4 m) + 53 Obergeschosse + Technikgeschoss (RH 2.9 m) > davon Condo: 38 Geschosse + SkyClub (RH 6.3 m) inklusive 3 Transfergeschosse > 263 Wohneinheiten von 195 bis 90 qm > davon Hotel: 13 Geschosse + Speisesaal > 234 Zimmer und Suiten von 60 bis 34 qm / Bruttogeschossfläche Normalgeschoss > 1125 qm / Bruttogeschossfläche Gebäude > 71200 qm / Parkplätze > ca. 600 Stellplätze

Leistungsphasen 1-3

Illustration

Ein Bild steht meist am Anfang. Bilder zu kreieren und Welten zu illustrieren ist Handwerkszeug von ai tekt. Und dieses Werkzeug kann man buchen.

Paralleles

Auf einem Bein kann man nicht stehen - besser sind viele parallele. ai tekt läßt sich viele Standbeine wachsen - um für Sie breiter zu stehen.

Und auf wackligen Füßen kann man auch nicht stehen. Um sicheren Fußes über neue Wissens-Felder und Fach-Gebiete laufen zu können bildet sich ai tekt weiter - für jedes Gelände.

Konzeption

ai tekt möchte auch gucken, wo die Fische wohnen, will sich mit den Dingen unter der spiegelnden Oberfläche beschäftigten. Dafür steigt ai tekt manchmal in den Teich und sucht im Trüben nach Transparenz, sucht im Vielfältigen nach den Zusammenhängen und taucht nass aber glücklich mit neuen Ideen wieder auf.

Profil

Inhaber Dipl. Ing. Jörg Beckers

07.2008
Eintrag in die Liste der Architekten, AK NW
Mitgliedsnummer 39676

seit 03.2004
Gründung von ai tekt in Düsseldorf

02.2004
Architekturdiplom an der FH Düsseldorf mit Auszeichnung

09.2003
Eintrag in die Liste der Innenarchitekten, Architektenkammer NW
Mitgliedsnummer i 62713

02.2003 - 12.2003
Konzeption / Organisation / Gestaltung
schnitte_eins, neuntägige Ausstellung mit dem Schwerpunkt Architektur in Düsseldorf

11.2000 - 05.2003
Architekturbüro in Köln in Partnerschaft mit G. Steiniger, Architekt AK NW

04.2000 - 10.2000
Architekturstudium an der KH Berlin

07.1999 - 03.2000
Mitarbeit im Innenarchitekturbüro Ernst, Düsseldorf

06.1999
Innenarchitekturdiplom an der FH D

07.1995 - 09.1998
Mitarbeit im Architekturbüro Ingenhoven, Overdiek und Partner

10.1992 - 06.1999
Innenarchitekturstudium FH Düsseldorf

Kontakt

Flurstraße 57
40235 Düsseldorf

t  0211. 56 66 29 79
f  0211. 56 66 29 76

Inhaber Dipl.Ing. (fh) Jörg Beckers
Architekt Innenarchitekt AK NW

kontakt[at]joergbeckers.de

Zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren

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Zuständige Kammer:
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf

Berufsbezeichnung:
Dipl.-Ing. Architekt / Innenarchitekt
Mitgliedsnummer 39676 / i 62713
verliehen in der Bundesrepublik Deutschland

Berufsrechtliche Regelungen:
Baukammerngesetz NRW (BauKaG NRW)
sowie die Satzung der Architektenkammer
NRW; Informationen finden Sie auf der Internetseite der Architektenkammer NRW (www.aknw.de).